Jeder Steuerberater in Deutschland ist gesetzlich dazu verpflichtet, nach der Steuerberatervergütungsverordnung (StBVV) abzurechnen.

Allerdings ist diese Gebührenverordnung keine starre Tabelle sondern berücksichtigt die jeweils möglichen Umstände, die einen notwendigen Spielraum gewährleisten. So werden angemessene Gebühren berücksichtigt, die sowohl das Interesse des Auftraggebers wie auch des Steuerberaters abdecken.

Aus diesem Grunde ist es in der Regel nicht möglich, bereits bei einer telefonischen Anfrage oder bei einem Erstgespräch ohne Detailinformation sofort das Honorar benennen zu können.

Dieser Spielraum hängt im Wesentlichen von folgenden Kriterien ab, soweit nicht über eine Zeitgebühr abzurechnen ist:

  • Höhe des zu versteuernden Einkommens
  • Komplexität und Schwierigkeitsgrad des steuerpflichtigen Aufkommens

Ein Beispiel:

Sie erzielen durch Ihr Einkommen als Angestellter ein Einkommen von 50.000.- EUR. Sie sind Eigentümer einer Immobilie mit Einliegerwohnung, haben Mieteinkünfte, einige Ausgaben für diese Wohnung und sind also im Großen und Ganzen ein durchschnittlicher, normaler Steuerzahler.

Oder Sie erzielen diese 50.000.- EUR Jahreseinkommen durch Ausschüttungen aus verschiedenem Auslandskapital und mehreren Unternehmen mit unterschiedlichen Unternehmensformen, an welchen Sie zu jeweils unterschiedlichen Anteilen beteiligt sind.

Es ist einleuchtend, dass das Honorar eines Steuerberaters für Beispiel Nr. 2 nicht unbedingt genau so hoch sein kann, wie für seine Beratungstätigkeit aus Beispiel Nr. 1.

Und genau hier hat der Steuerberater den Spielraum, den er innerhalb eines vorgegebenen preislichen Korridors gem. Steuerberatervergütungsverordnung ansetzen kann.

Wir bieten Ihnen unsere Leistungen in der Regel nach der sogenannten Mittelgebühr an.

Gerne erläutern wir Ihnen Details zur Honorargestaltung in einem persönlichen Gespräch.